Österreichischer Sportkegel- und Bowlingverband

Der Österreichische Sportkegler- und Bowlingverband (ÖSKB) ist die österreichische Dachorganisation aller Bowling- und Sportkegelvereine Österreichs, wobei 297 Vereine mit 17.538 Mitgliedern der Sektion Kegeln angehören und 68 Vereine mit 2.282 Mitgliedern der Sektion Bowling (Stand 1. Jänner 2008).

Die Landesverbände sind in die Sparten Bowling, Sportkegeln (Classic, Bohle, Schere) und Breitensport unterteilt. In einem Bundesland kann daher jeweils ein eigener Landesverband für Bowling, Sportkegeln (Classic, Bohle, Schere) und Breitensport tätig sein.

Die Gründung erfolgte als Österreichischer Keglerbund (ÖKB) im Jahr 1933. Bereits im Jahre 1934 wurden die Landesverbände Wien und Niederösterreich gegründet und dem ÖKB eingegliedert. Die ersten Verbandsmeisterschaften wurden 1934 in Wien im Cafe Basel ausgetragen. Das erste Länderspiel wurde 1935 auf Asphaltbahnen gegen Ungarn durchgeführt. Im Jahre 1936 wurde das Sportkegeln bereits von der österreichischen Sportbehörde offiziell anerkannt.

Nach der Okkupation Österreichs wurde der ÖKB aufgelöst und die Vereine in den Deutschen Sportbund eingegliedert.

Im Jahre 1948 wurde die Organisation des ÖKB nach den Gesichtspunkten eines Sportverbandes neu aufgebaut und reformiert. Zu dieser Zeit waren im ÖKB in Wien und Niederösterreich zusammen 83 Vereine und 1.316 Sportler gemeldet. In den Jahren darauf wurden in allen Bundesländer eigene Landesverbände gegründet.

Bei den 1. Weltmeisterschaften 1953 in Belgrad im Sportkegeln wurde Alfred Baierl aus Österreich erster Weltmeister im Herren Einzelbewerb. Die Damen konnten im Einzelbewerb folgende Platzierungen erzielen: 2. Platz Maria Schmoranzer und den 3. Platz Maria Zimmerl. Die Damenmannschaft erreichte den 1. Platz und die Herrenmannschaft den 2. Platz.

Seit Gründung des ÖKB wird auf Asphaltbahnen gespielt. Seit 1976 werden Kunststoffbahnen gebaut. Den ersten Kegelstellautomaten gab es im Jahre 1957. Bis 1938 wurde mit Holzkugeln gespielt, danach mit Novotexkugeln, ab 1970 werden Leukoritkugeln verwendet. Bis 1960 wurden Holzkegel verwendet, danach Holzkegel mit Kunststoffring. Jetzt werden nur noch Kunststoffkegel verwendet.

Seit Juli 2004 wird in Österreich einheitlich in allen Bewerben der Sportart Kegeln 120 Wurf gespielt.

Der ÖSKB gehört folgenden Verbänden an:

Zu den Aufgaben gehören die Betreuung der Nationalmannschaft, die Förderung des Sportkegelns und Bowling in Österreich und die Präsentation in den Medien, sowie die Organisation von nationalen Bewerben, wie die Staatsmeisterschaft für Klubmannschaften in Form der Bundesliga, der österreichische Cup, Staats- bzw. österreichische Meisterschaften im Einzel-, Paar-, Sprint- und Tandem-Mixed-Bewerb.

Die Tätigkeiten des ÖSKB bezweckt insbesondere: