Charles Henry Behre

Charles Henry Behre (* 16. März 1896 in Atlanta; † 18. Februar 1986 in Emerson) war ein US-amerikanischer Geologe (Lagerstättengeologie) und Hochschullehrer an der Columbia University.
Behre stammte von deutschen Einwanderern ab. Er hatte drei Schwestern, darunter eine Konzertpianistin und eine Zoologie-Professorin. Sein Vater zog mit der Familie in seiner Jugend nach New Orleans, wo er eine Eisfabrik hatte. Behre studierte an der University of Wisconsin und der University of Chicago mit dem Bachelor-Abschluss 1918, war dann als Freiwilliger im Medical Corps an einem Militärhospital im Südwesten der USA während der Grippe-Pandemie nach dem Ersten Weltkrieg. 1920 setzte er sein Studium in Chicago fort, wobei er sich der Geologie zuwandte und 1925 promoviert wurde. Seine Dissertation war über ein Schiefervorkommen in Pennsylvania, und war entstanden, als er nebenbei für den Geological Survey von Pennsylvania arbeitete und Instructor an der Lehigh University war. Daraus entstand eine Abhandlung über den ganzen Schiefergürtel von Ost-Pennsylvania, die seinen Ruf begründete (erschienen in Pennsylvania Mineral Resource Bulletin M 16). 1923 wurde er Assistant Professor an der University of Cincinnati und arbeitete außerdem für den US Geological Survey. 1930 wurde er Associate Professor und 1935 Professor an der Northwestern University. Nachdem seine Frau Professorin an der Columbia University geworden war, wechselte auch Behre 1941 dorthin. 1956 bis 1959 stand er der Geologie-Fakultät der Columbia University vor. Neben seiner Professur hatte er eine Beratungsfirma (Behre, Dolbear and Company), mit der er weltweit aktiv war (Bodenschätze, Grundwasser).
1963 wurde er Mitglied der Leopoldina. Er war Präsident der Society of Economic Geologists und Vizepräsident der New York Academy of Sciences. Er war Fellow der American Association for the Advancement of Science und Guggenheim Fellow.
1921 heiratete er die Biochemikern Helen Jeanette Allen. Er war Hobby-Pianist.

Tuotuo He

Der Tuotuo He oder Tuotuo-Fluss (chinesisch 沱沱河, Pinyin Tuótuó hé; engl. T’uo-t’uo River u. a.) ist ein Fluss im Quellgebiet des Jangtsekiang.
Er besitzt zwei Quellflüsse: der östliche entspringt südwestlich des schneebedeckten Geladandong im westlichen Tanggula Shan im Südwesten der chinesischen Provinz Qinghai. Das Ende des Gletschers liegt auf ca. 5.500 m Höhe. Seinen mongolischen Namen Ulan Moron/Ulaan Mörön „Roter Fluss“ trägt er wegen seines rotbraunen Wassers. Er gilt als der Ursprung des Jangtsekiang. Der Tuotuo He ist 375 km lang.
Die Qinghai-Tibet-Bahn führt über die Große Brücke des Jangtsekiang-Quellgebiets ▼34.22152777777892.435277777778 (長江源特大橋 / 长江源特大桥, englisch Changjiangyuan Grand Bridge ‚Erste Jangtsekiang-Brücke‘) mit einer Länge von 1.389,6 m über den Fluss.
玛曲; 托托河; 乌兰木伦河
Jangtsekiang-Quellgebiet 长江源区-Flussnetz: Tuotuo He 沱沱河 | Dam Qu (Dam Chu) 当曲 | Qumar He (Chumar) 楚玛尔河 | Tongtian He 通天河
Yalong Jiang 雅砻江 (Nyag Chu)-Flussnetz: Yalong Jiang 雅砻江 (Nyag Chu) | Anning He 安宁河 | Jiulong He 九龙河 (Nyaola Chu) | Litang He 理塘河 (Li Chu) | Xianshui He 鲜水河
Jinsha Jiang 金沙江-Flussnetz: Pudu He 普渡河 | Wuliang He 无量河 | Yili He 以礼河 | Niulan Jiang 牛栏江 | Heng Jiang 横江
Min Jiang 岷江-Flussnetz: Min Jiang 岷江 | Dadu He 大渡河 | Qingyi Jiang 青衣江 | Suomo He 梭磨河 | Jiaomuzu He 脚木足河
Wu Jiang 乌江-Flussnetz: Wu Jiang 乌江 | Maotiao He 猫跳河 | Qingshui Jiang 清水江 | Liuchong He 六冲河 | Hongdu He 洪渡河
Jialing Jiang 嘉陵江-Flussnetz: Jialing Jiang 嘉陵江 | Fu Jiang 涪江 | Qu Jiang 渠江 (Jialing Jiang-Nebenfluss) | Baishui Jiang 白水江 | Bailong Jiang 白龙江
Chuan Jiang 川江-Flussnetz: Tuo Jiang 沱江 | Chishui He 赤水河 | Qi Jiang 綦江 | Nanguang He 南广河 | Qing Jiang 清江
Han Shui 汉水-Flussnetz: Han Shui 汉水 | Dan Jiang 丹江 | Du He 堵河 | Jia He 夹河 | Tangbai He 唐白河 | Nan He 南河
Dongting Hu 洞庭湖-Flussnetz: Xiang Jiang 湘江 | Yuan Jiang 沅江 | Zi Jiang 资江 | Li Shui 澧水 | Miluo Jiang 汨罗江
Poyang Hu 鄱阳湖-Flussnetz: Gan Jiang 赣江 | Fu He 抚河 | Xin Jiang 信江 | Xiu Shui 修水 | Rao He 饶河 (Poyang Hu)
Qingyi Jiang-Shuiyang Jiang 青弋江水阳江-Flussnetz: Qingyi Jiang 青弋江 | Shuiyang Jiang 水阳江 | Zhang He 漳河 (Hubei)
Yangzi Jiang 扬子江-Flussnetz: Qinhuai He 秦淮河 | Huangpu Jiang 黄浦江 | Wusong Jiang 吴淞江 | Chu He 滁河 | Dongtiao Xi 东苕溪 | Xitiao Xi 西苕溪

Sarmentypnum sarmentosum

Sarmentypnum sarmentosum
Sarmentypnum sarmentosum (deutsch Stumpfblättriges Moorsichelmoos) ist eine Laubmoos-Art aus der Familie Calliergonaceae. Wird häufig mit den Synonymen Warnstorfia sarmentosa (Wahlenb.) Hedenäs oder Calliergon sarmentosum (Wahlenb.) Kindb. genannt.

Es sind mittelgroße, gewöhnlich rötliche, seltener schwarzrote, schwarzgrüne, grüne, gelbliche oder gescheckte, glänzende Pflanzen mit unregelmäßig beasteten Stämmchen. Sie bilden lockere bis mäßig dichte Rasen. Die mehr oder weniger abstehenden, meist geraden Blätter sind etwa 2 bis 2,5 Millimeter lang, oval bis breit zungenförmig, die Blattspitze ist stumpf mit einem kleinen aufgesetzten Spitzchen. Die Blattränder sind ganzrandig. Die einfache Blattrippe reicht bis ins obere Drittel der Blattlänge. Die oval rechteckigen Blattflügelzellen bilden eine gut abgegrenzte Gruppe gegenüber den langgestreckten Zellen der Blattmitte. Das Moos ist diözisch.
Die Art wächst vor allem in subalpinen Höhenlagen in sauren Nieder- und Zwischenmooren, in Quellfluren und über nassem Silikatgestein. In den Zentralalpen ist sie zerstreut bis häufig, sonst sehr selten bis fehlend.
Die subarktisch – alpin und subantarktisch verbreitete Art besitzt Vorkommen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, in Ostafrika, in Australien, auf Neuseeland und in der Antarktis.

Alpinia

Echter Galgant oder Galgantwurzel (Alpinia officinarum), Illustration aus Koehler 1887
Alpinia ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Alpinioideae aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), die zu den Einkeimblättrigen Pflanzen gehören. Mit etwa 230 Arten ist die Gattung die artenreichste in der Familie der Ingwergewächse.
Einige Arten werden als Gewürz- und Heilpflanzen vom Menschen genutzt. Viele Arten und Sorten werden als Zierpflanzen in tropischen Gärten und Parks verwendet.

Alpinia-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden kriechende, dicke Rhizome als Überdauerungsorgane. Es werden meist gutentwickelte „Pseudostämme“ gebildet aus meist vielen, selten nur ein bis vier Laubblättern. Die einfachen Blattspreiten sind länglich oder lanzettlich.
Die endständigen, traubigen, ährigen, rispigen Blütenstände enthalten im dichten bis gestreckten Abstand viele Blüten. Die knospigen Blütenstände werden meist von ein bis drei Hochblättern umhüllt. Jede Blüte steht meist über einem röhrenförmigen bis ausgebreiteten Deckblatt.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die drei Kelchblätter stehen meist röhrig zusammen, manchmal ist die Kelchröhre auf einer Seite gespalten. Drei Fruchtblätter sind zu einem dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen. Die Plazentation ist zentralwinkelständig. Das Labellum ist oft auffällig mit unterschiedlich gelappten oder glatten Rändern und ist meist länger als die Kronlappen. Manchmal fehlen Staubfäden. Die Narbe ist meist gut entwickelt.
Es werden meist kugelige, trockene oder fleischige Kapselfrüchte mit vielen Samen gebildet. Die oft kantigen Samen besitzen einen Arillus.
Alpinia-Arten werden hauptsächlich von Bienen bestäubt.
Die gültige Veröffentlichung der Gattung Alpinia erfolgte 1810 durch William Roxburgh in Asiatic Researches, 11, S. 350-352 mit der Typusart Alpinia galanga (L.) Willd. Der Gattungsname Alpinia ehrt den italienischen Botaniker Prospero Alpini (auch Prosper Alpinus geschrieben, 1553-1617). Synonyme für Alpinia Roxb. sind: Adelmeria Ridl., Albina Giseke, Buekia Giseke, Catimbium Juss., Cenolophon Blume, Elmeria Ridl., Eriolopha Ridl., Guillainia Vieill., Hellenia Willd., Hellwigia Warb., Heritiera Retz., Kolowratia C.Presl, Languas J.Koenig ex Small, Martensia Giseke, Odontychium K.Schum., Strobidia Miq., Zerumbet J.C.Wendl. Alpinia Roxb. wurde durch Vienna ICBN Art. 14.10 & App. III konserviert gegenüber dem älteren Homonym (Vienna ICBN Art. 53) Alpinia L. veröffentlicht 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 2 mit der Typusart Alpinia racemosa L., deren gültiger Name aber Renealmia pyramidalis (Lam.) Maas ist; außerdem ist dieser Name Alpinia Roxb. konserviert gegenüber den Namen Albina Giseke, Buekia Giseke und Zerumbet J.C.Wendl.
Die Gattung Alpinia Roxb. enthält etwa 230 Arten. Diese Gattung ist nicht monophyletisch und wird also in nächster Zeit in mehrere Gattung aufgegliedert werden. Die Gattung Alpinia gehört zur Tribus Alpinieae in der Unterfamilie der Alpinioideae innerhalb der Familie der Zingiberaceae.
Alpinia-Arten haben einen Verbreitungsschwerpunkt im indonesischen Archipel und im tropischen Australien. Arten kommen auch in weiten Teilen des tropischen asiatischen Kontinents vor.
Die Gattung wird in zwei Untergattungen und elf Sektionen gegliedert:
Die Gattung Alpinia Roxb. enthält etwa 230 Arten:
Die Sorten einiger Arten, beispielsweise Thai-Ingwer (Alpinia galanga), Australische Blaue Alpinie (Alpinia caerulea), Rosa Zapfen-Alpinie, Rote Alpinie oder Roter Ingwer (Alpinia purpurata), Muschelingwer oder Muschel-Alpinie (Alpinia zerumbet) werden als Zierpflanzen in subtropischen bis tropischen Parks sowie Gärten genutzt und auch als haltbare Schnittblumen verwendet.

Sp!ts

Sp!ts ist eine niederländische Tageszeitung. Es handelt es sich dabei um eine Gratiszeitung, die vor Bahn- und in Bus- und U-Bahn-Stationen verteilt wird.
Die Zeitung erscheint montags bis freitags im Tabloid-Format. Redaktionssitz ist Amsterdam. Herausgeber der Zeitung ist die „BasisMedia BV“, ein Tochterunternehmen der „Telegraaf Media Groep“. Die verbreitete Auflage betrug im ersten Quartal 2008 457.619 Exemplare. Chefredakteur ist Bart Brouwers.

Die erste Ausgabe von Sp!ts erschien am 21. Juni 1999, am gleichen Tag kam auch erstmals der niederländische Ableger der schwedischen Gratiszeitung metro heraus. Chefredakteur war Wim Hoogland, der von der Schwesterzeitung De Telegraaf kam. Im Oktober jenes Jahres legte die Zeitung beim niederländischen Kartellamt eine Klage gegen den Exklusivvertrag zwischen den Nederlandse Spoorwegen und metro ein, der metro die alleinige Verteilung in Bahnhöfen der Nederlandse Spoorwegen garantierte, scheiterte damit jedoch. Die Zeitung wurde daraufhin vor den Bahnhöfen verteilt, der Exklusivvertrag bestand bis 2004 fort. Trotz dieses Exklusivvertrages konnte Sp!ts eine ähnliche Bedeutung wie metro erlangen.
Hoogland kehrte im November 2005 zu De Telegraaf zurück und wurde zum 30. Januar 2006 durch Bart Brouwers, zuvor Chefredakteur bei Dagblad De Limburger, ersetzt. Im Oktober 2006 startete Sp!ts in Zusammenarbeit mit Studenten der Hochschulkette INHOLLAND eine tägliche Videosendung mit dem Namen „¡Que Pasó!“.
Bei Sp!ts arbeiten derzeit etwa 40 Redakteure. Die Internetausgabe beinhaltet einen RSS-Web-Feed und die tägliche Videosendung ¡Que Pasó!. Die Druckausgabe kann im Originallayout sowohl online gelesen als auch als PDF heruntergeladen werden, alle Ausgaben seit dem März 2005 stehen in dieser Art und Weise zur Verfügung.
Agrarisch Dagblad | AD | Cobouw | Het Financieele Dagblad | metro | Nederlands Dagblad | NRC Handelsblad | nrc.next | Het Parool | Reformatorisch Dagblad | Sp!ts | De Telegraaf | Trouw | de Volkskrant

Gaismühle (Dinkelsbühl)

49.05833333333310.314722222222448Koordinaten: 49° 3′ 30″ N, 10° 18′ 53″ O
Lage von Gaismühle in Bayern
Gaismühle ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Die Einöde liegt am Walkenweiherbach, einem rechten Zufluss der Wörnitz. Unmittelbar südlich des Ortes liegt der Gaisweiher.
1800 gab es einen Haushalt, der dem Ansbachischen Kameralamt Crailsheim untertan war.
Die Kreisstraße AN 45 führt nach Dinkelsbühl zur Staatsstraße 2220 bzw. nach Dürrenstetten.
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Kobeltsmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn

Abgar VIII.

Abgar VIII. (Lucius Aelius Septimius Abgar VIII., der Große; † 212) war ein syrisch-aramäischer König und von etwa 177 bis zu seinem Tod König von Osrhoene mit der Hauptstadt Edessa, dem heutigen Şanlıurfa.
Abgar VIII. war ein Sohn von Manu VIII. und seit etwa 177 König von Edessa. Er nahm im Jahr 191/192 zu Ehren des römischen Kaisers Commodus den Namen Lucius Aelius an. Nach Commodus’ Ermordung unterstützte er den Gegenkaiser Pescennius Niger. 194 unterlag er dem Kaiser Septimius Severus, unterwarf sich diesem daraufhin im folgenden Jahr, nahm zu dessen Ehren den weiteren Namen Septimius an und übergab seine Söhne als Geisel. Von nun an stand er loyal an der Seite des römischen Kaisers und unterstützte daher nicht die Parther. Septimius Severus erkannte ihn dafür 198 als Klientelkönig und „König der Könige“ an. Abgars Palast fiel nach der Chronik von Edessa im Jahr 201 einer Überschwemmung zum Opfer. Später soll Abgar VIII. der Stadt Rom einen Besuch abgestattet haben. Sein Sohn Abgar IX. folgte ihm auf den Thron.
Zu den Jugendfreunden Abgars VIII. gehörte der syrische christliche Gnostiker Bardesanes. Möglicherweise trat Abgar VIII. zum Christentum über, der Kirchenvater Eusebius von Caesarea berichtet in seiner Kirchengeschichte jedoch nichts von einer Bekehrung Abgars. Bardesanes erzählt hingegen in seinem Buch der Gesetze der Länder, dass Abgar VIII. nach seiner Bekehrung ein Verbot ausgesprochen habe, künftig noch Entmannungen zu Ehren der semitischen Gottheit Atargatis durchzuführen; vielleicht handelt es sich aber bei dieser Nachricht um eine nachträgliche orthodoxe Überarbeitung des ursprünglichen Textes. Der frühchristliche Chronist Sextus Iulius Africanus machte Abgar VIII. um 195 seine Aufwartung und stufte diesen als „heiligen Mann“ ein; ob er damit aber meinte, dass der König Christ gewesen sei, ist nicht sicher. Zur Zeit des Königs lebten jedenfalls aber Christen in Edessa und Abgar VIII. selbst stand dem Christentum zumindest aufgeschlossen gegenüber. Vermutlich hatte Abgar VIII. das Römische Bürgerrecht.
Etwa im 6. Jahrhundert entstand die Abgarlegende, die eine frühere Verbindung des Fürstenhauses unter Abgar V. mit Jesus knüpft.

Justice (französische Band)

Justice (Eigenschreibweise: Jus†ice) ist ein aus den beiden DJs Gaspard Augé und Xavier de Rosnay bestehendes französisches Electronica-Duo. Justice hat mit Pedro Winter denselben Manager wie Daft Punk und ist die erfolgreichste Band des Labels Ed Banger Records. Ihr Logo ist ein lateinisches Kreuz (†), welches bei Konzerten der Band als große, leuchtende Installation den Raum erhellt.

Justice wurde erstmals 2003 durch ihren für eine Pariser Radiostation erstellten Remix von Simians Song Never Be Alone bekannt. Dadurch wurde das Label Ed Banger Records auf die beiden aufmerksam, schloss einen Vertrag mit ihnen und veröffentlichte den Remix offiziell. Anschließend arbeiteten sie als Remixer für diverse französische Bands sowie für internationale Stars wie zum Beispiel Britney Spears, N.E.R.D, Fatboy Slim und Daft Punk. Mit Waters of Nazareth wurde im September 2005 die erste Single unter eigenem Namen veröffentlicht. Im Laufe des nächsten Jahres wurden noch Remixe für Franz Ferdinand, Mystery Jets, Soulwax und Mr. Oizo erstellt.
Nachdem am 28. Mai 2007 die EP D.A.N.C.E. veröffentlicht wurde, erschien am 11. Juni ihr Debütalbum †. Das Video zu D.A.N.C.E. wurde für den Video of the Year-Award bei den MTV Video Music Awards 2007 als bestes Video nominiert. 2007 wurde das Video zu D.A.N.C.E. bei den European Music Awards in München mit dem Video Star Award ausgezeichnet.
Kontrovers diskutiert und mit Rassismus- und Gewaltverherrlichungsvorwürfen kritisiert wurde in französischen und internationalen Medien der 7-minütige, von Romain Gavras inszenierte Videoclip zum Song Stress, der nächsten Singleauskopplung aus dem Debütalbum. Darin geht es um eine Schlägerbande aus schwarzen, maghrebinischen und weißen Jugendlichen, die brutal randalierend im Stil von Uhrwerk Orange durch eine Pariser Trabantenstadt und Montmartre zieht.
Im April 2011 wurde die erste Single Civilization aus dem folgenden, später erscheinenden Album veröffentlicht. Bereits zuvor wurde dieser Track in einer Markenkampagne von Adidas verwendet. Das Album Audio, Video, Disco erschien im Oktober 2011.

Staustufe Lauffen

Die Staustufe Lauffen liegt am oberen Ende eines etwa 0,8 km langen, engen Schleusenkanals (Lauffener Kanal) und besteht in Fließrichtung des Neckars aus einer Doppelschleuse am rechten Ufer, einem dreifeldrigen Wehr und einem Kraftwerk am linken Ufer. Unmittelbar unterhalb der Schleusenkammern kreuzt eine Straßenbrücke (B 27) den Neckar. In der rechten Schleusenkammer wurde 1982 das Untertor und 1986 das Obertor ertüchtigt. Der Wandbeton sowie die Antriebe und die Elektrotechnik stammen noch aus der Bauzeit und wurden nicht verändert.

Die Beauftragung für den Bau der (in Flussrichtung gesehenen) linken Schleusenkammer, des Kraftwerkes, des Wehrs und des stromabwärts zur Schleuse gelegenen Schifffahrtskanals erfolgte 1938. Die vertragsgemäße Fertigstellung war ursprünglich für Dezember 1940 vorgesehen. Durch kriegsbedingte Einflüsse mussten die Bauarbeiten jedoch eingestellt werden. 1948 wurden die Restarbeiten vergeben. Die Schleuse konnte 1951 für den Verkehr freigegeben werden. Die Verkehrsfreigabe der rechten Schleusenkammer konnte nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im Jahre 1962 erfolgen.
Die Betonwände der linken Schleusenkammer wurden seit der Bauzeit 1951 nicht überholt und sind daher sanierungsbedürftig. Im Rahmen der Grundinstandsetzung der linken Schleusenkammer werden hierbei die bestehenden, schadhaften Betonwände 0,40 m tief abgefräst und anschließend mit einer gleich starken Betonschicht versehen. Neue standardisierte Stemmtore ersetzen die sich in einem schlechten Zustand befindenden Tore am Ober- und Unterhaupt. In dem Zusammenhang werden Antriebs- und Steuerungstechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Antriebshäuser werden angepasst bzw. neu gebaut. Die Baumaßnahme umfasst des Weiteren die Erneuerung der Stoßschutzanlage am Unterhaupt, die eine Schiffsanfahrung an das Untertor verhindert, und die Ertüchtigung der Kammerausrüstung (Leitern, Poller, Schutzeinrichtungen, Revisionsverschlüsse und Kabelkanäle). Um die neue und umfangreiche Technik unterzubringen, erfolgt ein Neubau eines Betriebshauses an Land. An Land wird ein Kranstellplatz für das Ein- und Ausheben der Tore erstellt.
Die Baumaßnahme wird voraussichtlich von Mitte 2013 bis Ende 2015 andauern.
Die Staustufe ist vom Rhein aus gesehen die 14. Anlage.
Feudenheim | Ladenburg | Schwabenheim | Wieblingen | Heidelberg | Neckargemünd | Neckarsteinach | Hirschhorn | Rockenau | Guttenbach | Neckarzimmern | Gundelsheim | Kochendorf | Neckarsulm | Heilbronn | Schleuse Horkheim | Stauwehr Horkheim | Lauffen | Schleuse Besigheim | Stauwehr Besigheim | Hessigheim | Pleidelsheim | Beihingen | Marbach | Poppenweiler | Aldingen | Hofen | Cannstatt | Untertürkheim | Obertürkheim | Esslingen | Oberesslingen | Deizisau

Johann Christian Messerschmid

Johann Christian Messerschmid (* 12. Oktober 1720 in Weißenfels; † 21. Januar 1794 in Wittenberg) war ein deutscher Pädagoge.
Johann Christian Messerschmid, Sohn des Rektors Johann Heinrich Messerschmid, besuchte die Ratschule und das Gymnasium in Weißenfels und studierte seit dem Sommersemester 1739 an der Universität Leipzig. Hier bekam er am 23. Dezember 1741 den Grad eines Baccalaureus und avancierte am 8. Februar 1742 zum Magister der Philosophie. 1755 wurde er Rektor der Kloster- und Bergschule in Donndorf. Am 27. April 1757 wurde er zum Rektor der Stadtschule in Wittenberg gewählt und am 22. Mai feierlich eingeführt. In Wittenberg verfolgte er sein Ansinnen, sich am Hochschulbetrieb zu beteiligen.
Neben seiner Tätigkeit als Rektor immatrikulierte er sich dazu am 1. Mai 1759 an der Universität Wittenberg, erlangte am 17. November 1759 die Vorleseerlaubnis für Hochschulen als Magister legens und war am 3. Oktober 1765 Adjunkt an der philosophischen Fakultät geworden. Er trat vielfach auf dem Gebiet des Deutschen, der alten Sprachen und des Hebräischen als Schriftsteller in Erscheinung und erwarb dadurch auch den Titel eines Baccalareus der Theologie. Als Hochschullehrer hat er dabei allerdings seine Tätigkeit an der Wittenberger Stadtschule vernachlässigt, so dass es häufig über ihn Klagen gab.

Shoppe bis zu −62% | Stylight

kelme paul frank outlet new balance outlet bogner outlet le coq sportif outlet bogner jacken bogner jacken 2016