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Carol Bose

Carol Bose, modernisiert auch Karl von Bose, (* 10. August 1596 auf dem Bosenhof; † 12. Januar 1657 in Schweinsburg) war ein kursächsischer Oberst, seit 1649 Amtshauptmann der Ämter Zwickau und Werdau und seit 1653 auch von Stollberg. Er besaß im Zwickauer Einzugsgebiet Netzschkau, Mylau, Elsterberg und Crimmitschau sowie in Breitungen mehrere Rittergüter. Zu seiner Zeit soll er der reichste Edelmann Sachsens gewesen sein.

Carol Bose entstammte dem sächsischen Adelsgeschlecht von Bose, dessen Vertreter sich noch bis in das 18. Jahrhundert ohne von schrieben. Er war der dritte Sohn des Hans Ernst Bose auf Netzschkau und Großsaara und seiner ersten Ehefrau Clara von Geilsdorf.

Im 12. Lebensjahr wurde Carol Bose Page beim Bischof Johann Philipp von Gebsattel zu Bamberg. Nach dessen Tod 1609 wartete er Wolf Dietrich von Crailsheim in Thon mehrere Jahre als Page auf und besuchte gemeinsam mit dessen Sohn die Schule. Als Carol Bose 18 Jahre alt wurde, begann er seine militärische Laufbahn. Er ging zusammen mit seinem ältesten Bruder Julius Cäsar nach Frankreich und hielt sich dort zuerst 18 Monate in Metz (Lothringen) auf, bevor er weiter nach Paris ging und im Leibregiment des Königs Ludwig XIII. diente. Als es 1618 zum Ständeaufstand in Böhmen kam, verließ er die französischen Dienste. Unter Graf Ernst von Mansfeld wurde er bei Belagerung der Stadt Pilsen zum Capitain-Lieutenant ernannt. 1620 trat Bose in kursächsische Dienste und wurde Capitain. Nach der Rückkehr aus Frankreich lernte Carol auch seine erste Frau kennen und erbte 1626 die Herrschaft um Schloss Netzschkau.

1622 ging er mit Erlaubnis vom sächsischen Kurfürst in Kaiserliche Dienste und bekam die Stelle eines Obrist-Wachtmeisters. Als 1631 die kaiserliche Armee in das Kurfürstentum Sachsen einmarschierte

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, dankte Carol Bose ab und ging erneut in kursächsische Dienste im 2000 Mann starken Regiment des Obristen Eustachius Löser, wo er zum Oberstleutnant befördert wurde und 13 Monate diente. Im Juli 1632 wurde ihm ein Regiment zu Fuß von 1900 Mann auf der Seite der Protestantischen Union anvertraut und er mit diesem nach Nürnberg geschickt. Mit Teilen seines Regiments nahm er am 16. November 1632 in der Schlacht von Lützen als Führer der Brigade Bose und an der Seite von Gustav II. Adolf, König von Schweden teil.

Im weiteren Verlauf des Dreißigjährigen Krieges wurde Bose 1636 zusätzlich ein Regiment zu Ross von 1200 Mann anvertraut. Im selben Jahr führte er auch 7 Regimenter über die Saale, als die schwedischen Truppen Bernburg besetzt hatten. 1637 wurde er mit 5 Regimentern vor Erfurt geschickt, allerdings entging die Stadt bei Verhandlungen einer Besetzung. Er dankte 1638 aus dem aktiven Militärdienst ab, wurde aber aufgrund seiner militärischen Verdienste und seines diplomatischen Geschicks zum Geheimen Kriegsrat ernannt und später von dem sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. als Gesandter zum Westfälischen Frieden in Osnabrück und Münster gesandt. 1649 ernannte ihn der Kurfürst zum Amtshauptmann über die Ämter Zwickau und Werdau, 1653 dann auch noch über Stollberg. Außerdem wurde er zum Oberst des Verteidigungswerks des Thüringischen, Erzgebirgischen und Vogtländischen Kreises ernannt.

Nach dem Militärdienst ging er wieder ins Vogtland, wo er Netzschkau zum Zentrum seiner immer größer werdenden Besitzungen machte. Ab 1636 erwarb er schließlich fast alle Herrschaften und Rittergüter der Netzschkauer Umgebung, u. a. auch die Burg Mylau. Unter dem Gesellschaftsnamen Der Bewahrende wurde er als Mitglied in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen. 1642 kaufte er die Schweinsburg in Neukirchen an der Pleiße, wo er seinen Lebensabend verbrachte und 1657 verstarb.

Carol Bose war insgesamt vier Mal verheiratet und hatte 13 Kinder.

Seine erste Frau, Anna Maria Wambolt von Umstadt, lernte er nach seiner Rückkehr aus Frankreich kennen. Er heiratete sie am 13

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. Oktober 1624 und zeugte mit ihr drei Söhne und fünf Töchter. Seine zweite Ehefrau, Maria Sophia Vitzthum von Eckstädt verw. von Asseburg aus Kannawurf, die er am 19. Dezember 1638 nach dem Tod von Anna Maria heiratete, gebar ihm einen Sohn und eine Tochter. Am 1. Mai 1648 heiratete Carol nach dem Tod seiner zweiten Ehefrau, Marie Magdalene von Starschedel, die drei Kinder zur Welt brachte, wovon die zweite Tochter aber kurz nach der Geburt starb. Marie Magdalene selbst starb bei der Geburt des einzigen Sohnes dieser Ehe 1651.

Somit heiratete Carol am 13. Juni 1652 in Netzschkau ein viertes Mal. Mit seiner vierten Frau Sophie Rosina Stiebar von Buttenheim zeugte er nochmals drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne. Der bekannteste davon ist der jüngste Sohn Carol Gottfried von Bose, der das Schloss Netzschkau von Carol erbte, Wirklicher Geheimer Rat, Kammerherr und Kreishauptmann zu Meißen wurde und später am 23. Mai 1715 in den Grafenstand erhoben wurde.

Carol Bose wurde nach seinem Tod in einer Gruft im Mariendom von Zwickau beigesetzt. Die prachtvolle Begräbnisstätte steht unter Denkmalschutz.

IDM-Saison 2005

Bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft 2005 wurden Titel in den Klassen IDM Superbike, IDM Supersport, IDM 125 und IDM Sidecar vergeben.

Bei den Superbikes wurden 16, in der Supersport-Klasse, 125-cm³-Klasse und bei den Sidecars je acht Rennen ausgetragen

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Weltmeister wird derjenige Fahrer beziehungsweise der Konstrukteur, welcher bis zum Saisonende die meisten Punkte in der Weltmeisterschaft angesammelt hat. Bei der Punkteverteilung werden die Platzierungen im Gesamtergebnis des jeweiligen Rennens berücksichtigt. Die fünfzehn erstplatzierten Fahrer jedes Rennens erhalten Punkte nach folgendem Schema:

In die Wertung kamen alle erzielten Resultate. Bei weniger als 50&nbsp mcm taschen sale;%, jedoch mehr als 25 % der Gesamtrunden gibt es nur 50 % der Punkte. Unter 25 % gibt es keine Punkte.

2003 • 2004 • 2005 • 2006 • 2007 • 2008 • 2009 • 2010 • 2011 • 2012 • 2013 • 2014 • 2015 • 2016

Holzkirchen (Ortenburg)

Koordinaten:

Lage von Holzkirchen in Bayern

Holzkirchen ist ein Ortsteil des Marktes Ortenburg im niederbayerischen Landkreis Passau

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Der Ursprung des Ortsnamens „Holzkirchen“ lässt sich nicht mehr eindeutig bestimmen. Aus zwei unterschiedlichen Standpunkten wird versucht, eine Erklärung über das Herkommen des Ortsnamens zu geben: Einen Ausgangspunkt bietet der Kirchenbau aus Holz, einen weiteren die Lage der Kirche im Holz (Wald).

Holzkirchen liegt im Klosterwinkel sowie im Holzland südlich der Donau und nördlich der Rott in der typischen Unterbayerischen Hügellandschaft. Der Ort liegt 17 km westlich von Passau, 7 km südöstlich von Vilshofen, 15 km nördlich von Bad Griesbach und 20 km nördlich von Pocking. Über die 20 km entfernte Anschlussstelle Garham besteht Anschluss an die Bundesautobahn 3.

Historisch nachweisbar ist der Ort Holzkirchen erstmals im 12. Jahrhundert. Im Jahr 1160 trat ein gewisser Cunradus de holcenkirchen als Zeuge bei einer Schenkung an das Kloster Aldersbach auf. Zum ersten Mal wurde 1363 mit Eberhard dem Ortenberger ausdrücklich ein Pfarrer von Holzkirchen genannt, was darauf schließen lässt dass zu dieser Zeit Holzkirchen eine eigenständige Pfarrei gewesen sein muss. 1376 wird Holzkirchen im Testament Heinrich Tuschls erwähnt, einem der bedeutendsten und umfangreichsten Dokumente des 14. Jahrhunderts

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Wie viele katholische Ortschaften so war auch diese von den Nachwirkungen der Reformation im 16. Jahrhundert betroffen. Um 1500 wurde diese Pfarrei, welche man mit jener von Steinkirchen und Ortenberg vereinte, unter das Patronat des lutherischen Grafen von Ortenburg gestellt. Reichsgraf Joachim führte im Juni 1573 nach dem Leitsatz: „Cuius regio, eius religio“ den lutherischen Glauben offiziell ein. Da jedoch der überwiegende Teil der Bevölkerung nicht zum lutherischen Glauben konvertierte, gab es in der Folgezeit zahlreiche Streitfälle zwischen den beiden Konfessionen. Aus diesem Grund ließ Herzog Wilhelm V. in der Nacht des 14. Juli 1583 die Kirchentüre durch 300 Bewaffnete vermauern. Am 7. August 1583 wurde die Kirche auf zahlreiche Bittschriften von jenem wieder geöffnet und der katholische Gottesdienst wieder eingeführt. Seitdem ist Holzkirchen selbständige katholische Pfarrei. Aus einer Überlieferung des Jahres 1830 ist bekannt, dass die Gegenreformation nicht einmal vor den Toten halt machte:

Nachdem der katholische Gottesdienst wieder eingeführt worden war, wurde der Gottesacker an jener Seite, wo die Lutherischen begraben lagen, 3 Schuh tief mit Erdreich überfahren, so daß bei der Tiefe der Gräber nie mehr ein Katholischer zu einem Protestanten käme.

Auch heute noch führen Stufen vom Friedhof hinunter in die Kirche. Die spätgotische Pfarrkirche St. Andreas wurde 1868 neugotisch verändert. Tabernakel und Figuren sind barock, die sonstige Ausstattung stammt aus dem Jahr 1958.

Holzkirchen selbst hat zwar nie einer Gemeinde den Namen gegeben bzw. war dessen Zentralort, dennoch war es bis zur Gemeindegebietsreform Sitz der Verwaltung der Gemeinde Söldenau. Am 1. Oktober 1970 wurde Holzkirchen beim Zusammenschluss der Gemeinden Söldenau und Iglbach ein Ortsteil der neuen Gemeinde Wolfachau, welche am 1. Mai 1978 wiederum in der Gemeinde Ortenburg aufging.

Holzkirchen ist berühmt wegen seiner Kerzenwallfahrt zur Wallfahrtskirche Bogenberg, die alljährlich am Pfingstwochenende stattfindet. Getreu ihrem Versprechen bringen die Einwohner Holzkirchens jährlich eine 13 Meter lange Kerze zum Dank zur Gottesmutter für ihre Hilfe gegen die schädlichen Borkenkäfer.

Ancelle

Ancelle ist eine französische Gemeinde im Département Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Ancelle gehört administrativ zum Kanton Saint-Bonnet-en-Champsaur im Arrondissement Gap.

Sie befindet sich rund 100 Kilometer von Grenoble und 17 Kilometer von Gap entfernt und grenzt

Das Dorf befindet sich auf ungefähr 1300 m Örtliche Erhebungen sind die Petite Autane (2519 m), die Grande Autane (2782 m), Le Piolit (2464 m) und die Puy de Manse (1637 m).

Ancelle | Antonaves | Aspremont | Aspres-lès-Corps | Aspres-sur-Buëch | Avançon | Baratier | Barcillonnette | Barret-sur-Méouge | Bruis | Bréziers | Buissard | Chabestan | Chabottes | Champoléon | Chanousse | Chauffayer | Chorges | Châteauneuf-d’Oze | Châteauneuf-de-Chabre | Châteauroux-les-Alpes | Châteauvieux | Crots | Crévoux | Dévoluy | Embrun | Éourres | Esparron | Espinasses | Étoile-Saint-Cyrice | Eyguians | Forest-Saint-Julien | Fouillouse | Furmeyer | Gap | Jarjayes | L’Épine | La Beaume | La Bâtie-Montsaléon | La Bâtie-Neuve | La Bâtie-Vieille | La Chapelle-en-Valgaudémar | La Fare-en-Champsaur | La Faurie | La Freissinouse | La Haute-Beaume | La Motte-en-Champsaur | La Piarre | La Roche-des-Arnauds | La Rochette | La Saulce | Lagrand | Laragne-Montéglin | Lardier-et-Valença | Laye | Lazer | Le Bersac | Le Glaizil | Le Noyer | Le Poët | Le Saix | Le Sauze-du-Lac | Les Costes | Les Orres | Lettret | Manteyer | Montbrand | Montclus | Montgardin | Montjay | Montmaur | Montmorin | Montrond | Monêtier-Allemont | Moydans | Méreuil | Neffes | Nossage-et-Bénévent | Orcières | Orpierre | Oze | Pelleautier | Poligny | Prunières | Puy-Saint-Eusèbe | Puy-Sanières | Rabou | Rambaud | Remollon | Ribeyret | Ribiers | Rochebrune | Rosans | Rousset | Réallon | Saint-André-d’Embrun | Saint-André-de-Rosans | Saint-Apollinaire | Saint-Auban-d’Oze | Saint-Bonnet-en-Champsaur | Saint-Eusèbe-en-Champsaur | Saint-Firmin | Saint-Genis | Saint-Jacques-en-Valgodemard | Saint-Jean-Saint-Nicolas | Saint-Julien-en-Beauchêne | Saint-Julien-en-Champsaur | Saint-Laurent-du-Cros | Saint-Léger-les-Mélèzes | Saint-Maurice-en-Valgodemard | Saint-Michel-de-Chaillol | Saint-Pierre-Avez | Saint-Pierre-d’Argençon | Saint-Sauveur | Saint-Étienne-le-Laus | Sainte-Colombe | Sainte-Marie | Saléon | Salérans | Savines-le-Lac | Savournon | Serres | Sigottier | Sigoyer | Sorbiers | Tallard | Théus | Trescléoux | Upaix | Valserres | Ventavon | Veynes | Villar-Loubière | Vitrolles&nbsp

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Trafoier Eiswand

Trafoier Eiswand mit Zirkusferner

Die Trafoier Eiswand, (italienisch Cima di Trafoi), früherauch Trafoierspitze genannt, ist ein 3565 Meter hoher Berg im Kristallkamm, einer vom Stilfser Joch bis zum Ortlerpass verlaufenden Bergkette der westlichen Ortler-Alpen, einem Gebirge der südlichen Ostalpen. Die Eiswand liegt genau auf der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Südtirol und Sondrio im Nationalpark Stilfser Joch. Der Gipfel der Trafoier Eiswand ist mit der östlich gelegenen Thurwieserspitze durch den knapp einen Kilometer langen Bäckmanngrat, benannt nach dem Petersburger Naturforscher und Staatsrat Carl Bäckmann, verbunden. Der Berg ist ein ebenmäßig geformt erscheinender Eisgipfel und besitzt eine 400 Meter hohe und stellenweise bis 80° geneigte, nach Norden abfallende Eiswand. Zuerst bestiegen wurde die Trafoier Eiswand am 8. Juli 1872 von dem ungarischen Naturforscher Moritz von Déchy und den Bergführern Alois und Johann Pinggera aus Sulden über die Südwand. Heute wird der, laut Literatur ehemals schöne Eisgipfel in der Regel im Rahmen einer Gratwanderung hinüber zur Thurwieserspitze und zum Großen Eiskogel überschritten. Ihren Namen erhielt die Eiswand von Julius Payer

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, dem aus Böhmen stammenden Polar- und Alpenforscher.

Die Trafoier Eiswand ist im Norden, Osten und Westen von Gletschern umgeben. Am Fuß der Nordwand, der eigentlichen „Eiswand“, liegt der spaltenreiche Zirkusferner (Vedretta del Circo), der zum südöstlichen Nährgebiet des Nasenhornferners (Vedretta del Naso) gehört. Im Osten erstreckt sich der Zebrùferner (Vedretta dello Zebrù) und im Westen flankieren der Trafoier Ferner (Vedretta di Trafoi), sowie der etwas südlicher gelegene Gletscher Vedretta di Campo die Trafoier Eiswand. Benachbarte Gipfel sind im Verlauf des Bäckmanngrats im Osten die 3652 Meter hohe Thurwieserspitze und jenseits des Zebrùferners der Monte Zebrù mit einer Höhe von 3735 Metern. Nordöstlich, getrennt durch das Thurwieserjoch, auf 3480 Metern Höhe, liegen der Große und Kleine Eiskogel (Grande/Piccolo Cono di Ghiaccio). Im Verlauf des Westgrats folgen Große und Kleine Schneeglocke (Grande/Piccola Cima della Campana) und, jenseits des Trafoier Jochs (Passo di Trafoi, 3309 m), die hier nach Norden abzweigende Kette der drei Madatschspitzen. Die Trafoier Eiswand bildet den südlichen Abschluss des Trafoitals. Das Dorf Trafoi liegt etwa sechs Kilometer Luftlinie in nördlicher Richtung, das Stilfser Joch liegt gut sechs km in nordwestlicher Richtung.

Von Déchys Weg im Jahr 1872 führte von der Bàite del Pastore, einer Alm im Val Zebrù auf 2167 Metern Höhe im Süden der Trafoier Eiswand, aus in nördlicher Richtung auf die heute, durch die Erderwärmung nicht mehr existierende Vedretta dei Camosci bis kurz vor den Passo dei Camosci alto, dann über einen Schneehang in eine firngefüllte, bis 50° geneigte Rinne und in mäßig schwerer Kletterei im heutigen Schwierigkeitsgrad UIAA II zum Westgrat und weiter zum Gipfel. Die Pinggeras und Dechy brauchten knapp vier Stunden für die Tour mit einem Höhenunterschied von 1397 Metern. Der heutige Normalweg ist leichter als die Route der Erstbesteiger, wurde aber erst 1898 begangen. Als Stützpunkt hierfür dient die westlich gelegene Livriohütte auf 3174 Metern Höhe oberhalb des Skigebiets vom Stilfser Joch. Die Route ist eine Hochtour und erfordert entsprechende Ausrüstung und Gletschererfahrung. Von der Hütte aus führt der Weg in östlicher Richtung über den Madatschferner zum Tuckettjoch auf 3354 Metern, dann weiter zum Joch unterhalb der großen Schneeglocke und über den Westgrat zur Eiswand in mäßig schwieriger Kletterei im UIAA Grad II zum Gipfel. Die Gehzeit beträgt mcm taschen sale, laut Literatur, je nach Wechtenverhältnissen

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, etwa vier Stunden.

Jules Robert Auguste

Jules Robert Auguste (* 5. Januar 1789 in Paris; † 15. April 1850 ebenda) war ein französischer Maler und Bildhauer des romantischen Klassizismus und errang hauptsächlich durch orientalistische Motive Erfolge.

Jules Robert Auguste wurde in einer Familie von Goldschmieden geboren. Er studierte ab 1806 an der renommierten École des Beaux-Arts in Paris. Im Jahr 1810 gewann Auguste den Prix de Rome der Académie des Beaux-Arts in der Rubrik „Skulptur“. Die verliehene Auszeichnung war mit einem Stipendium und einem mehrjährigen Aufenthalt in Rom verbunden.

Durch seine späteren Reisen durch Griechenland, Ägypten, den Mittleren Osten und Marokko in den Jahren 1815–1817 gilt Auguste als Wegbereiter und Förderer des Orientalismus. In seinen östlich inspirierten Werken – meist Pastelle und Aquarelle – erweist sich Auguste als Anhänger Eugène Delacroix’

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. Er gilt auch wegen seines großzügigen Umgangs mit den Farben als Wegbereiter des Impressionismus.

Die Bewegung des Orientalismus ging von Frankreich aus und wurde vor allem durch Eugène Delacroix und durch Gustave Flaubert (Salammbô) in die Wege geleitet. Viele Maler aus allen europäischen Ländern griffen diesen Trend auf

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, unter anderem Léon Belly, Théodore Chassériau, Rudolf Ernst, Ludwig Deutsch, Eugène Fromentin

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, Charles Gleyre, Carl Haag, William Holman Hunt, Leopold Carl Müller, Henri Victor Regnault, Pierre-Auguste Renoir und Horace Vernet.

Canitz (Riesa)

Koordinaten:

Lage von Canitz in Sachsen

Canitz ist ein zu Riesa gehöriges Dorf. Der Ort liegt 2 km westlich der Stadt direkt nördlich der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, in der Nähe der Gemeinde Mautitz. Nordöstlich grenzt der Riesaer Ortsteil Pochra an. Durch das Dorf fließt die Döllnitz

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, die bei Merzdorf in die Elbe mündet.

In Canitz leben ca. 650 Einwohner (2006). Um den alten Dorfkern herum wurden vor allem seit 1990 zahlreiche Einfamilienhäuser neu gebaut.

Canitz ist eine slawische Gründung; das Dorf existierte vermutlich schon im 9. Jahrhundert. Nach der deutschen Eroberung der Gegend an der Elbe wurde in Canitz zur Wende vom 10. zum 11. Jahrhundert eine Wasserburg als Herrensitz errichtet. Im 13

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. Jahrhundert wurde die Kirche erbaut.

Die alte Wasserburg wurde um 1550 durch einen Schlossbau ersetzt, der im Dreißigjährigen Krieg abbrannte. Auch das gesamte Dorf hatte sehr in diesem Krieg sehr unter Durchzügen, Plünderungen, Verwüstungen und Seuchen zu leiden.

Von 1693 bis 1697 ließ Andreas Dietrich von Schleinitz, Besitzer von Canitz, die Kirche umbauen und erweitern. Unter anderem wurde ein neuer höherer Turm hinzugefügt. Fehler beim Bau führten immer wieder zu Schäden, insbesondere Rissen am Turm, die mehrfach kostspielig repariert werden mussten. Im Siebenjährigen Krieg plünderten preußische Soldaten 1758 die Kirche; sie stahlen unter anderem die Orgelpfeifen aus Zinn.

1764 wurde in Canitz ein neues Schloss erbaut. 1819 wurde die erste Canitzer Schule errichtet.

1945 wurde das Schloss enteignet und Flüchtlinge dort einquartiert. 1948 verfügten die Behörden den Abriss. An Stelle des Schlosses und des zugehörigen Gartens, wurde ein Sportplatz angelegt.

Wegen Einsturzgefahr musste 1967 die Kirche geschlossen werden. Da zu DDR-Zeiten keine Mittel für die Renovierung vorhanden waren, entschloss sich die Kirchgemeinde zum Abriss, der dann im Sommer 1975 erfolgte, wobei man aber die Außenmauern etwa 4–5 m hoch stehen ließ.

Im Jahr 1974 wurden Canitz und das benachbarte Pochra nach Riesa eingemeindet.

2005 hat sich ein Verein gebildet, der den Wiederaufbau der Dorfkirche betreibt.

Böhlen | Canitz | Gostewitz | Jahnishausen | Leutewitz | Mautitz | Nickritz | Oelsitz | Pochra | Riesa

Palais Ferstel

Das Palais Ferstel ist ein Gebäude im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt, mit den Adressen Strauchgasse 2–4, Herrengasse 14 und Freyung 2. Es wurde als Nationalbank- und Börsengebäude errichtet; die Bezeichnung als Palais ist unhistorisch.

Im Jahre 1855 wurde der ganze Besitz zwischen Freyung, Strauchgasse und Herrengasse von Franz Xaver Reichsgraf von Abensperg und Traun an die k.k. privilegierte österreichische Nationalbank verkauft. Dieses Bankinstitut war schon zuvor an der Herrengasse 17 / Bankgasse 1 domiziliert. Die fortschreitende Industrialisierung und die damit verbundene wirtschaftliche Expansion brachte auch eine rasche Entwicklung des Geldverkehrs und des Bankwesens mit sich, so dass die bisherigen Räumlichkeiten bald nicht mehr genügten. Dieses Problem konnte nur durch einen Neubau gelöst werden, in dem auch ein Börsensaal untergebracht werden sollte.

Nach dem Wunsch des damaligen Gouverneurs der Nationalbank, Franz von Pipitz, sollte der Neubau bei strenger Beachtung von Ökonomie und bei Vermeidung eines wertlosen Luxus mit Solidität und künstlerischer sowie technischer Vollendung ausgeführt werden. Das Gebäude sollte der Nationalbank, der Börse, einem Kaffeehaus und – ein für Wien neuartiger Gedanke – einem Basar Platz bieten.

Der beauftragte Architekt, Heinrich von Ferstel, bewies in der Bewältigung der unregelmäßigen Baufläche bei denkbar günstiger Raumausnützung seine auf der Höhe der Zeit stehende Begabung. Die praktischen Erfordernisse verbinden sich mit den eigentlich künstlerischen zu einer meisterhaften Komposition. Ferstel hat es verstanden, die Räume der Notenbank, die beiden Börsensäle, die Passage mit dem Basar und das Kaffeehaus ihrer Zweckbestimmung gemäß anzulegen und dabei einen einheitlichen Stil zu wahren.

Er war ein Verfechter des „Materialbaues“, wie sie im Quaderbau des Bankinstitutes deutlich zum Ausdruck kommt. Sockel, Pfeiler und Stiegen wurden aus Wöllersdorfer Stein gearbeitet, Fassadenteile wie Balkone, Gesimse, Gliederungen, sowie steinerne Stiegengeländer aus dem harten, weißen Kaiserstein von Kaisersteinbruch, während die Wandflächen aus St. Margarethener Kalksandstein hergestellt wurden. Die Innenräume wurden sehr aufwändig ausgestattet, mit Holzvertäfelung, Ledertapeten, Stuccolustro und reicher ornamentaler Bemalung.

Die Fassade der Eckfront Strauchgasse / Herrengasse erhielt zwölf Plastiken von Hanns Gasser als Schmuck, sie symbolisierten die Völker der Monarchie. Die mächtigen Rundbogen am Ausgang zur Freyung wurden mit schmiedeeisernen Gittertoren verschlossen; da der zuerst herangezogene Schlosser den Ansprüchen Ferstels nicht genügen konnte, wurde die Arbeit einem Silberschmied übertragen.

1860 konnte der 1859 fertiggestellte Bau von Nationalbank und Börse bezogen werden. Im folgenden Jahr wurde im glasgedeckten Durchgang der Donaunixenbrunnen aufgestellt, dessen Entwurf ebenfalls von Ferstel stammt. Anton von Fernkorn hat den plastischen Schmuck mit künstlerischem Einfühlungsvermögen geschaffen

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. Über dem marmornen Brunnenbecken erhebt sich eine Säule, bekrönt von einer Bronzefigur, dem Donauweibchen mit wallendem Haar

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, das einen Fisch in der Hand hält

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. Darunter sind rings um die Säule drei ebenfalls aus Bronze gegossene Figuren angeordnet: Kaufmann, Fischer und Schiffbauer, also jene Berufe, die mit dem Wasser zu tun haben. Die Gesamtkosten des Bauwerks, die Innenausstattung eingeschlossen, betrugen die gewaltige Summe von 1.897.600 Gulden.

Die ursprünglich geplante Nutzung des Gebäudes blieb nur wenige Jahre erhalten. Die Börse fand mit den Räumlichkeiten nicht mehr das Auslangen: 1872 übersiedelte sie in ein Provisorium, 1877 wurde am Schottenring ein neues Börsengebäude eröffnet. Die Nationalbank übersiedelte 1925 in einen schon 1913 geplanten, großzügigen Neubau.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bei den Luftangriffen auf Wien besonders an der Hauptfassade stark beschädigt. In den 1960er Jahren befand sich im ehemaligen Börsensaal eine Basketball-Trainingshalle; das gesamte Gebäude wirkte stark vernachlässigt.

1971 befasste sich der Präsident des Bundesdenkmalamtes, Walter Frodl, mit dem schwer kriegsbeschädigten Bank- und Börsengebäude in Wien. Das Büro für technische Geologie von Otto Casensky erstellte ein Gutachten über die Natursteinfassade. An der Fassade Freyung 2 war ursprünglich über die gesamte 15,4 m lange Front ein Balkon aus hartem Kaiserstein angebracht. Dieser Balkon war nicht mehr vorhanden und nur mehr knapp an der Fassade waren Reste der Trittplatten sowie der unterstützenden Konsolen erkennbar. Im Juli 1975 erfolgte die Rekonstruktion des Balkons und Steinmetzmeister Friedrich Opferkuh aus Mannersdorf am Leithagebirge erhielt den Auftrag den alten Zustand – aus Mannersdorfer Stein, Stahlbeton und Kunststein – wiederherzustellen.

1975–1982 wurde das Gebäude renoviert und das Café Central neu eröffnet. Seither wird das in Privatbesitz befindliche Bauwerk als Palais Ferstel bezeichnet. In den ehemaligen Börsensälen finden nun Tagungen und Präsentationen statt; das Café Central nützt einen der Innenhöfe.

Das Gebäude befindet sich aktuell im Eigentum einer 2015 von Karl Wlaschek hinterlassenen Stiftung.

Das architektonische Motiv der Eckgestaltung des Wiener Palais Ferstel verwendeten die beiden Berliner Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden bei dem in den Jahren 1877 bis 1880 im Stil der Neorenaissance mit Anklängen an die florentinische Frührenaissance errichteten Gebäude der Königlich-Preußischen Bergwerksdirektion in St. Johann (Saar), heute Saarbrücken.

Koordinaten:

Böhmische Westbahn

Die k.k. privilegierte Böhmische Westbahn (BWB) war eine Eisenbahngesellschaft in Österreich. Ihre Strecken liegen heute auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Die Gesellschaft war Eigentümer und Betreiber der Bahnstrecke von Prag über Pilsen nach Furth im Wald sowie der abzweigenden Linie von Chrást nach Radnitz. Im Jahr 1894 wurde die Gesellschaft verstaatlicht.

Österreich und Bayern schlossen am 21. Juni 1851 einen Staatsvertrag, der besagte, dass die beiden Regierungen Voruntersuchungen zur Verbindung ihrer Eisenbahnsysteme vorzunehmen hätten. Am 21. April 1856 wurden in einem weiteren Vertrag die Verbindlichkeiten bestimmt. In diesem Jahr bewarben sich der Großhändler Leopold von Lämel zusammen mit den Fürsten Metternich, Windischgrätz und Thurn und Taxis um die Konzessionen für eine Eisenbahnlinie von Prag über Pilsen und Taus zur bayerischen Grenze sowie weitere von Pilsen nach Budweis sowie nach Karlsbad. Als Folge wurde am 20. September 1858 mit der bayerischen Regierung als Verknüpfungspunkt Furth im Wald bestimmt. Lämmel konnte aber das notwendige Geld nicht aufbringen, außerdem wurde die Staatsgarantie auf 20 Millionen Gulden herabgesetzt. Verhandlungen zwischen Regierung und Konzessionären führten aber nur dazu, dass diese die Konzession zurücklegten. Allerdings brachten stattdessen die Gebrüder Klein, Adalbert Lanna, Hermann Dietrich Lindheim, Franz Richter und die Prager Eisenindustrie-Gesellschaft ein Gesuch zum Bau einer Linie von Prag über Pilsen zur bayerischen Grenze ein. Dafür verlangten sie aber die Erhöhung der Staatsgarantie auf 24 Millionen Gulden sowie weitere Finanzierungsmöglichkeiten durch Aktien und Obligationen.

Zur Beschleunigung des Baus wurde eine provisorische Baubewilligung noch vor Inkrafttreten der Konzession erteilt, allerdings ohne Expropationsrecht und auf eigene Gefahr der Unternehmer. Die Konzession selbst wurde am 8. September 1859 erteilt, sie enthielt neben der Hauptstrecke auch eine Zweigstrecke von Holoubkau über Radnitz nach Wegwanow. Finanzierungsschwierigkeiten ergaben sich auch jetzt, doch schlossen die Gebrüder Klein mit den anderen Konzessionären einen Vertrag

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, in dem sie sich verpflichteten, gegen Überlassung aller Aktien und Prioritäten nicht nur die Bahn zu bauen, sondern auch den Fuhrpark und das sonstige Inventar zur Verfügung zu stellen. Am 13. Dezember 1860 konstituierte sich dann der Verwaltungsrat der k

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.k. priv. Böhmischen Westbahn.

Der Bau begann am 7. Mai 1860 und verlief ohne Schwierigkeiten, es mussten nur einige Felssprengungen vorgenommen werden. Die größeren Brücken waren allesamt Schifkornbrücken, die aber bald durch andere Konstruktionen ersetzt wurden. Der erste Teilabschnitt dieser Strecke von Chrást bei Pilsen nach Furth im Wald wurde am 15. Oktober 1861 eröffnet. Die Strecke zwischen der Grenze und Furth gehörte der Bayerischen Ostbahn, wurde aber von der BWB im Pachtbetrieb befahren. Die Linienführung zwischen Prag und Pilsen wurde entgegen dem ursprünglichen Projekt abgeändert, die Zweigstrecke erhielt sogar einen ganz anderen Verlauf. Diese kürzere Variante von Chrást nach Radnitz wurde am 18. Mai 1862 genehmigt. Um sie möglichst schnell eröffnen zu können, wurde über das Klabawatal eine provisorische Holzbrücke von 38 Meter Höhe und 190 Meter Länge gebaut, die 1893 durch eine Stahlkonstruktion nach Plänen von Gustave Eiffel ersetzt wurde. Die Linie diente vor allem der Erschließung eines Kohlereviers. Vorläufig verlief sie aber nur bis Stupno-Břasy.

Wie auch bei anderen Bahnprojekten der Donaumonarchie kam es zu einem Konflikt mit der Regierung bezüglich der Staatsgarantie. Die BWB schloss sich einer Eingabe dieser Gesellschaften an und 1863 wurden als verzinslicher Vorschuss 339.802 Gulden an die BWB ausgezahlt 1869 konnte sie jedoch nach Erhöhung des Anlagekapitals ihre Garantieschuld an den Staat tilgen.

Am 11. Dezember 1884 wurde zwischen Staat und BWB ein Übereinkommen bezüglich Neufestsetzung der Staatsgarantie geschlossen. Dies war eine Folge der Konvertierung der Prioritäten. Das zugehörige Gesetz vom 4. April 1885 enthielt auch Bestimmungen bezüglich der Einlösung durch den Staat.

1889 drängten die Behörden auf die Fertigstellung der Zweigstrecke nach Radnitz und Wegwanow, wogegen sich die BWB aber sehr sträubte. Die Verhandlungen zogen sich nun lange hin, bis das Handelsministerium bestimmte, dass die Gesellschaft nur die Strecke bis Radnitz zu bauen müsse

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. Dieses 6,6 Kilometer lange Stück wurde 1893 eröffnet. Wegen dieses Bau sowie des Umbaus des Bahnhofes in Pilsen wartete die Regierung auch mit der Verstaatlichung, die dadurch erst 1894 stattfand. Die Fahrzeuge und Strecken wurden von den k.k. Staatsbahnen übernommen.


FSV Bergshausen

Der FSV Bergshausen (offiziell: Freie Sportvereinigung Bergshausen 1899 e

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.V.) ist ein Sportverein aus Bergshausen, einem Ortsteil der Gemeinde Fuldabrück im nordhessischen Landkreis Kassel. Die erste Fußballmannschaft spielte vier Jahre in der damals drittklassigen Hessenliga.

Der Verein wurde am 6. August 1899 als Arbeiterturnverein Bergshausen gegründet, die sich im Jahre 1919 in Turn- und Sportgemeinde Bergshausen umbenannte. Gleichzeitig wurde eine Fußballabteilung gegründet. Da der Verein im Arbeitersport involviert war wurde die TSG im Jahre 1933 verboten und aufgelöst. Am 13. Oktober 1945 kam es zur Neugründung unter dem heutigen Namen.

In den 1970er Jahren erlebte der jahrzehntelang nur auf Kreisebene spielende FSV einen sportlichen Aufschwung, der eng mit Fuldabrücks damaligen Bürgermeister Heinz Bialecki verbunden ist. Bialecki sorgte für die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbeunternehmen in Bergshausen, die sich dann als Sponsoren beim Verein engagierten. Auf diese Weise verstärkt gelang dem 1970 noch in der Kreisliga B spielenden Verein 1977 der Aufstieg in die Landesliga Hessen-Nord

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. Dort wurde der FSV auf Anhieb Meister und stieg in die drittklassige Oberliga Hessen auf.

In der Oberliga setzte sich der Höhenflug fort und die Bergshausener beendeten die Saison 1978/79 und 1979/80 jeweils als Vierter. Höhepunkt war ein 3:1-Sieg gegen den KSV Hessen Kassel. Danach wurde die Finanzpolitik des Vereins durch die Steuerfahndung überprüft und viele Leistungsträger verließen den Sportplatz Vor der Söhre. 1982 stieg die Mannschaft aus der Oberliga ab. Gegen die Amateure von Eintracht Frankfurt verlor die Mannschaft auf eigenem Platz mit 2:9.

Zurück in der Landesliga wurde der FSV nach unten durchgereicht, schaffte 1984 aber den erneuten Aufstieg in die Landesliga. Dort wurde die Mannschaft zwar Dritter, aus finanziellen Gründung zog der Verein die Mannschaft in die Kreisliga A zurück. Im Jahre 2000 trat die Fußballabteilung für einige Jahre der SG Fuldabrück bei. Inzwischen wieder eigenständig stieg der FSV im Jahre 2009 aus der Gruppenliga Kassel und drei Jahre später aus der Kreisoberliga Kassel ab.

Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 43.